ARBEITSSCHWERPUNKTE

  • Behandlung akuter und chronischer Krankheiten im Bereich Körper, Geist und Seele mittels klassischer Homöopathie. Als Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Grossmutter sind mir die alltäglichen Sorgen bekannt. Sei es bei Krankheiten, bei der Entwicklung, bei schulischen Problemen oder bei Erziehungsfragen
  • Ziel der Behandlung ist nebst der Wiederherstellung der Gesundheit, der ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge, auch die Förderung der Selbstverantwortung. Klassische Homöopathen behandeln keine Symptome sondern kranke Menschen. Da jeder Mensch anders ist (Individualität), ist es für die Arzneimittelverschreibung  eine ausführliche Fallaufnahme (Anamnese) wichtig, um möglichst viele vollständige, charakteristische und individuelle Symptome zu ermitteln. Dabei werden Familienkrankheiten und eigene Krankheiten erfasst. Weil jeder Mensch einmalig ist, muss die Suche nach möglichen Störfaktoren genauso sensibel und individuell vor sich gehen, wie die homöopathische Behandlung selbst.
  • Der Patient wird eine homöopathische Arznei erhalten, welche auf Grund der Totalität (der Gesamtheit) der Symptome passt.
  • Ich verabreiche bei einer Behandlung nur ein homöopathisches Arzneimittel (Globuli oder Tropfen). Die Komplexmittel-Homöopathie (mehrere Substanzen in einem Mittel) lehne ich ab.
  • Bei der Arzneimittelgabe wird immer die kleinstmögliche Dosis gewählt um die Selbstheilungskräfte anzuregen. Deshalb hatte Dr. Hahnemann die geniale Idee der Potenzierung. Die Arzneimittelgaben müssen dem Krankheitszustand und Krankheitsverlauf angepasst werden. Es kommt pro Verschreibung nur eine homöopathische Arznei in einer Potenzstufe in Frage.
  • Die Behandlung erfolgt auch nach miasmatischen Gesichtspunkten. Mit der miasmatischen, klassisch homöopathischen Behandlung soll eine unterdrückende Behandlung oder die Verschiebung der Krankheit vermieden werden. Bei der unterdrückenden Behandlung nimmt man dem Körper die Möglichkeit sich auszudrücken, etwas aus dem Inneren zu präsentieren (z.B. Auswurf, Durchfall, Fieber, ein Hautausschlag, usw.). Jede unterdrückende Behandlung hat Folgen auf das Regulationssystem der Lebenskraft. Die Lebenskraft ist nämlich immer bemüht durch Ausscheidungsreaktionen eine Heilreaktion in Gang zu setzen und damit innere lebenswichtige Organe vor Schaden zu bewahren. Deshalb finden beispielsweise bei allen Kinderkrankheiten Ausscheidungsreaktionen statt (Schleim beim Keuchhusten, Hautausschlag bei Masern, Röteln, Ringelröteln, Scharlach). Der typische Masern-Ausschlag ist eine Entlastungsreaktion. Deshalb empfehlen Homöopathen alles zu tun, damit sich der Ausschlag richtig entwickeln kann. Erst wenn das Ventil der Ausscheidungsreaktion „geschlossen“ wird, die Lebenskraft bei ihrer Arbeit gestört und behindert wird, folgen die Masern-Komplikationen (Lungenentzündung, Hirnreizung). Unterdrückende Behandlungen fördern nicht nur chronische Krankheiten, sie aktivieren auch Miasmen. In der Schulmedizin, aber auch bei vielen Naturheilverfahren, werden Erkrankungen wie Milchschorf, Dreimonatskoliken, Ohrenschmerzen als akute Krankheiten behandelt. Anders in der klassischen Homöopathie, wo sie als Krankheitsmuster, Frühsymptome und Zeichen einer miasmatischen Belastung angesehen werden. Unterdrückende Behandlungen fördern also nicht nur chronische Krankheiten, sie aktivieren auch Miasmen. In der Schulmedizin, aber auch bei vielen Naturheilverfahren, werden Erkrankungen wie Milchschorf, Dreimonatskoliken, Ohrenschmerzen als akute Krankheiten behandelt. Anders in der klassischen Homöopathie, wo sie als Krankheitsmuster, Frühsymptome und Zeichen einer miasmatischen Belastung angesehen werden. Miasmen bewirken eine Störung der Lebenskraft. Miasmen können vererbt und erworben sein. Je nach Miasma besteht eine Neigung an bestimmten Krankheiten zu erkranken. Dabei spielt die Primärmiasmatik (Krankheiten der Verwandtschaft), die Sekundärmiasmatik (eigene Krankheitsgeschichte) und die iatrogenen Einflüsse (Medikamente, Handystrahlung, Schimmelpilze, geopathische Störfelder, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, usw.) eine Rolle.
  • Die Behandlung wird mittels einer Krankengeschichte dokumentiert. Der Heilungsverlauf wird unter Berücksichtigung der homöopathischen Heilgesetze (Reaktionen) mittels Kontrolltermine oder telefonische Rückmeldungen während der Telefonsprechstunde kontrolliert. 
  • Ich lege grossen Wert auf kompetente medizinische Beratung unter Berücksichtigung der Schul- und  Komplementärmedizin.  Eine diagnostische Abklärung beim Kinderarzt, Hausarzt kann vor oder während einer homöopathischen Behandlung je nach Beschwerdebild nötig sein.
  • Grenzen einer homöopathischen Behandlung: Je nach Erkrankung sind die Aussichten hinsichtlich einer erfolgreichen Behandlung unterschiedlich. Homöopathische Mittel setzen einen Reiz, der die Selbstheilungskräfte des Patienten aktiviert. Die Grenzen der Homöopathie sind deshalb die Grenzen der Selbstheilungskraft des Patienten. Homöopathie ersetzt deshalb keine notfallmässigen chirurgischen Massnahmen, lebenswichtige Medikamente wie Insulin. Die Heilmethode kann jedoch begleitend zur Schulmedizin palliativ eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken (Linderung von Schmerzen, Begleitsymptomen, Ängsten). Die Patienten werden beispielsweise auch weniger anfällig für akute Erkrankungen.